212015Jul

Betreuungsgeld: Länder und Kommunen dürfen die Eltern jetzt nicht im Stich lassen!

Düsseldorf – Der Verband Frau 2000plus fordert eine schnelle Reaktion von Bundesländern und Kommunen auf das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Betreuungsgeld. Das Urteil treffe keine inhaltlichen Bewertungen, sondern sei der Konsequenz der föderalen Strukturen in Deutschland. Dennoch sei es richtig, die Familien staatlicherseits zu fördern, in denen Väter und Mütter in den beiden ersten Lebensjahren die Erziehung ihrer Kinder selbst übernähmen. Mehr als 450.000 Kinder in der Bundesrepublik erhalten derzeit Betreuungsgeld.

Frau 2000plus-Vorsitzende Birgit Kelle (40): „Die Bundesländer und auch die Städte müssen nun einspringen, damit nicht Hunderttausende Familien unter einem fehlerhaft zustande gekommenen Gesetz leiden!“ 150 Euro im Monat seien zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber dennoch eine Unterstützung, die für viele Familien eine echte Hilfe bei der Organisation der Erziehung ihrer Kinder darstellten.

Kelle: „Es geht hier nicht um Ideologie, sondern um schnelle Soforthilfe für engagierte Eltern.“




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